Have fun don't risk

"No risk no fun" gilt hier nicht, eher "Have fun don`t risk". - Sicherheitshinweise zu BDSM Praktiken

Sie wollten schon immer mal Ihren Partner fesseln oder ihm die Augen verbinden, ihn auf das Bett binden oder ihm, ganz liebevoll, den Hintern versohlen?

Vielleicht hat er auch Sie darauf angesprochen, Sie darum gebeten. Und Sie haben Gefallen daran gefunden, als Abwechslung und Ergänzung zum Tagtäglichen. Vor 100 Jahren hat man einen Begriff dafür erfunden: Sadomasochismus und damit war es auch gleichzeitig ein Tabu. Andere Kulturen kennen es auch schon, sehr lange und praktizieren es auch schon sehr lange und für sie ist es nur ein Teil von Sex.

In unseren Tipps und Infos werden Sie einiges über die verschiedenen Bereiche finden, Anleitungen, Erklärungen und Sicherheitshinweise.

Sicherheitshinweise? Wir haben unsere Erfahrungen gemacht und möchten denen, die noch nicht so viel Erfahrungen haben, diese weitergeben. Wenn diese Spiele ausprobiert werden, gibt es grundlegende Sicherheitsregeln, die man kennen sollte und die bei der richtigen Beachtung, diese Spiele zum normalen Teil der Sexualität werden lassen. Betrachten Sie diese Hinweise nur als Ergänzung zur eigenen Entscheidung und Risikoeinschätzung. Also eine paar Faustregeln, die sich bewährt haben.

"No risk no fun" gilt hier nicht, eher "Have fun don`t risk".

Allgemeine Sicherheitsregeln

Sadomasochismus ist nicht so gefahrvoll, wie es viel zu häufig hingestellt wird. Es bestehen gewisse Risiken, wie beim Sport auch, die aber mit verantwortungsvollen Angehen und guten Informationen minimiert werden können.

Es gibt 4 Grundsätze bei allen SM-Spielen: Freiwilligkeit, Vertrauen, Verantwortung und Kommunikation. Freiwilligkeit heißt, dass niemals etwas gegen den Willen des anderen gemacht werden darf. Das bedeutet, dass jeder jederzeit aus dem Spiel aussteigen darf. Vertrauen bedeutet die Bereitschaft, sich in die Hände des Partners zu legen.

Vertrauen heißt, dass man nicht wirklich zu Schaden kommen wird und ein Gefühl der Geborgenheit besteht. Verantwortung heißt, für Leib und Seele des Partners, also für das Wohlergehen des Partners, verantwortlich zu sein. Verantwortung setzt eine gewisse Reife voraus. Das sind die beiden Grundprinzipien bei SM-Spielen, Vertrauen und Verantwortung.

Prüfen Sie vor dem Spiel, ob Sie dem anderen vertrauen können und ob er verantwortlich handeln kann.
Kommunikation bedeutet, viel reden vor dem Spiel, beim Festlegen der Grenzen etc., wie auch während des Spiels auch in Form von nonverbaler Kommunikation durch Beachten und Beobachten von Reaktionen des Partners. Bleiben Sie einander nahe.

Weitere Sicherheitshinweise zu den jeweiligen Spielarten werden in den nächsten Wochen folgen.


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